Was für ein Treueschwur des derzeit besten deutschen Stürmers – Stefan Kießling verlängerte seinen eigentlich bis 2012 laufenden Vertrag bei Bayer gestern vorzeitig um drei Jahre bis 2015!
„Ich fühle mich mit meiner Familie in Leverkusen sehr wohl, und der Klub hat auf lange Sicht ausgezeichnete Perspektiven. Deshalb gibt es für mich keinen Grund, irgendetwas zu ändern“, sagt der 25-Jährige, der 2006 aus Nürnberg kam und mit 16 Saisontreffern die Torschützenliste anführt.
Kießling stark wie nie, da schiebt Bayer möglichen Abwerbeversuchen frühzeitig einen Riegel vor – oder aber würde bei einem Verkauf eine mächtige Ablösesumme aufrufen können.
„Unabhängig von dieser positiven Gefahr, die bei uns in Leverkusen immer besteht, waren die Zeichen von beiden Seiten einfach eindeutig“, freut sich Sportdirektor Rudi Völler: „Stefan ist immer noch ein junger Spieler, der uns über viele Jahre Top-Leistung garantiert.“
Und wenn Völler Top-Leistung sagt, dann meint er bei Kießling nicht nur Tore: „Stefan ist für die Mannschaft unwahrscheinlich wichtig, identifiziert sich voll mit Bayer, geht in jedem Spiel extreme Wege und hat eine enorme Entwicklung genommen - er ist ein absoluter Mannschaftsspieler, das ist sein Pfund.“
Dieses Pfund hätte wohl manch anderer auch gerne - aber an diesen Kießling kommt so schnell keiner ran.
Darum muss Bayer 04 sparen
Sieben Spieler verließen Bayer 04. Mit Adler, Ballack, Derdiyok und Barnetta verschwinden sogar Top- beziehungsweise Gutverdiener. Dennoch muss der Klub sparen. Warum eigentlich?
Bayer-Umbruch ohne Stars
Weil die Bayer AG in Zukunft weniger zahlt, schrumpft der ohnehin kleine Kader der Leverkusener weiter und wird mit „hoch talentierten Nachwuchsspielern“ und „zwei, drei Verstärkungen“ aufgefüllt. Die Großverdiener sind bereits alle weg.
Angebot angelehnt: Tranquillo Barnetta sagt Bayer bye bye
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