Empfehlen | Drucken | Kontakt06.11.2009 - 23:31 Uhr

4:0-Sieg gegen Frankfurt: Die unbesiegbaren Bayer-Zauberer

Von THOMAS GASSMANN
Jubel auf dem Platz um Stefan Reinartz.
Jubel auf dem Platz um Stefan Reinartz.
Foto: ddp
Leverkusen –  

Bayer – wie es zaubert, siegt und jubelt… Willkommen bei den Unbesiegbaren!

Jupps Super-Boys beherrschen die Liga. Frankfurt ganz locker mit 4:0 aus der BayArena gejagt. Seit 12 Spielen ungeschlagen. Beste Abwehr, Spitzenreiter mit vier Punkten Vorsprung. Langsam wird es unheimlich. Siegt sich Bayer zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte?

Es war ein Fußball-Kunstwerk, das die Bayer-Profis malten. Perfekte Technik gepaart mit kreativen Elementen inklusive Traumtoren. Am Ende sprang ein atemberaubendes Spiel dabei heraus.
Los ging es mit einem Turbo-Start. Nach 75 Sekunden netzte Stefan Kießling ein. Achter Saisontreffer.

Fünf Minuten später überlistete Stefan Reinartz die Frankfurter Tölpel-Abwehr per Kopfball. 2:0. Und nun kommen wir zu dem Mann, der keine normalen Tore schießt. Sondern das kann, was man wohl einfach nicht lernen kann.

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In Minute elf schaute Kroos kurz hoch, er nahm maß und schnibbelte den Ball aus 17 Metern so wunderbar in den rechten Winkel des Frankfurter Tores, dass den Zuschauern der Atem wegblieb, ehe sie losjubelten. 3:0! Nach nur elf Minuten.

Was für ein Debakel für die Eintracht um den Ex-Bayer-Trainer Michael Skibbe. Den Schlusspunkt setzte dann der drei Minuten zuvor eingewechselte Lars Bender, der den Ball kurz vor Schluss ganz cool zum 4:0 ins Netz zauberte.

EXPRESS-Kolumnist und Leverkusens Ex-Manager Reiner Calmund brachte es auf den Punkt: „Das war ein Klassenunterschied. Frankfurt war unterirdisch, Bayer hat Fußball vom Feinsten zelebriert.“

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