Leverkusen - Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, hat eine Einigung in Sachen Bruno Labbadia mit dem Hamburger SV dementiert und die Trainergilde sowie Labbadia im Speziellen scharf angegriffen.
„Bruno Labbadia hat noch Vertrag bei uns", sagt der Bayer-Boss dem EXPRESS, "richtig ist, dass wir in diese Woche miteinander gesprochen haben, aber ohne Einigung auseinander gegangen sind“, sagt Holzhäuser, der ein Werben das HSV bestätigt: „Herr Hoffmann hat sich gestern bei mir gemeldet.“
Holzhäuser glaubt daher auch nicht, dass Labbadia bereits am Freitag um 14 Uhr in Hamburg vorgestellt wird: „Herr Labbadia kann gerne eine PK geben. Aber solange er noch Trainer bei uns ist, kann er es nicht beim HSV sein.“
Vielmehr kritisierte Holzhäuser das Verhalten der Trainergilde zurzeit - auch das von Labbadia: „Ich frage mich schon, ob das noch alles in Ordnung ist. Ich wundere mich doch sehr über das Verhalten der Trainer. Herr Labbadia hätte uns in dem Fall im Regen stehen lassen. Es kann nicht sein, dass sich ein Trainer einfach so über Verträge hinwegsetzt. Was hat das noch mit Ethik zu tun? Ich möchte, dass sich dazu der Verband der Fußballlehrer und die DFL äußern.“
Sollte Labbadia dennoch zum HSV wechseln, wird wohl eine Abfindung fällig: „Den Schaden, der uns entstanden ist, muss man uns ersetzen.“
Holzhäuser rechnet daher auch nicht, dass in Leverkusen schnell und schon gar nicht heute ein neuer Trainer präsentiert wird: „Wir haben einen, Bruno Labbadia. Alles andere würde mich wundern.“
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