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Unwürdiger Auftritt in der Königsklasse: Mon Dieu! Zlatan zerlegt Bayer-Hasen

Zlatan Ibrahimovic zeigte gegen Leverkusen seine ganze Klasse.
Zlatan Ibrahimovic zeigte gegen Leverkusen seine ganze Klasse.
Foto: AP/dpa
Leverkusen –  

Als in der 42. Minute sogar die treuesten Bayer-Fans von der Nordtribüne nach der großen Show von Zlatan Ibrahimovic ein „Ihr macht' euch lächerlich“ anstimmten, wurde es schon früh ganz bitter für Bayer 04.

1:7 gegen Barcelona (2012), 0:5 gegen Manchester United (2013), nun ein 0:4 gegen Paris St. Germain - das ist eines deutschen Bundesligazweiten unwürdig!

Mon Dieu! Pariser ziehen Bayer eins über! Wie eine Schülermannschaft voller Angsthasen ließ sich Leverkusen gestern Abend im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse von einem abgezockten Starensemble aus Paris vorführen, das noch nicht einmal alles geben musste. Und so wird das Rückspiel in drei Wochen für Bayer 04 eben auch wie ein Klassenausflug. „Wir haben ängstlich gespielt“, gestand Abwehrmann Ömer Toprak.

Spahic wehrt sich- und fliegt

Selbst wenn der Gegner mit Weltklasse-Spielern besetzt ist (Marktwert des Kaders: 371 Millionen Euro) - in einem Heimspiel muss man sich anders wehren! Das tat als einer der wenigen noch Emir Spahic, der in der 59. Minute die Ampelkarte sah - eine Fehlentscheidung, aber da passte halt gestern alles zusammen.

Klubboss Michael Schade (61) hatte im Vorfeld der Partie noch extra betont, dass die peinlichen Königsklassen-Pleiten „unentschuldbare Ausnahmen“ gewesen sein sollten. Doch die nächste Schmach folgte prompt – auch wenn nach der Pause der Einsatz stimmte.

Rolfes patzt Paris zur Führung

Bayer 04 ist in der großen Krise angekommen. Sechs der letzten acht Pflichtspiele gingen verloren. Die Truppe wirkt total verunsichert, hat kein Vertrauen mehr in die eigenen Stärken. Und so langsam muss man sich fragen: Bekommt Teamchef Sami Hyypiä (40) wieder die Kurve? Die Werkself droht in dieser Verfassung alle Saisonziele zu verpassen.

An diesem besseren Trainingsspiel hatte natürlich auch Zlatan seine Freude. Beim 0:1 nach nur 129 Sekunden durch Matuidi (Kapitän Simon Rolfes hatte vorher gleich zweimal gepatzt) hatte Zlatan seine Goldfüße noch nicht im Spiel. Dann verwandelte er erst einen Strafstoß zum 0:2. Und beim 0:3 bewies er seine Weltklasse. Sein Schuss, ein Strich, genau in den Knick, mit seinem schwächeren linken Fuß - der Wahnsinn! Wahnsinn aber auch, dass sich Bayer nicht wehrte.

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