Der Liga-Kracher. Bayer Leverkusen fordert am kommenden Sonntag den amtierenden Deutschen Meister heraus. Der Tabellen-Zweite gegen den Dritten. Die BayArena zum ersten Mal in dieser Spielzeit rappelvoll.
Ein geiles Spiel! Bayers Sportchef Rudi Völler (52) erwartet eine „hochklassige“ Partie zweier „Top-Teams“ – und verneigt sich vor den schwarz-gelben Spaßkickern aus dem Pott. „Borussia Dortmund hat eine tolle Truppe. Sie hat in den letzten Jahren erstklassige Arbeit geleistet.“
Und er geht sogar noch einen Schritt weiter. Völler sagt: „Der FC Barcelona und der FC Bayern München sind für mich die besten Mannschaften Europas. Aber dahinter folgt direkt Dortmund.“ Und dann zollt er der Truppe von Trainer Jürgen Klopp noch mehr Lob: „Wenn die Borussia einen Lauf hat, kann sie sogar die Champions League gewinnen. Wer Real Madrid und Manchester City schlägt, kann auch in der Königsklasse triumphieren.“
Völler weiß: Bayer muss am Sonntag schon einen Sahnetage erwischen, um Götze und Co. zu schlagen. Aber warum sollte das nicht gelingen? „Wir haben auch gezeigt, wozu wir fähig sind“, sagt Völler, „es ist kein Zufall, dass wir soweit oben stehen.“
Die 0:3-Hinspielpleite ist bei Bayer längst als Betriebsunfall abgehakt worden. Seit der bitteren Niederlage ging es mit Leverkusen nur noch steil bergauf. Der Höhepunkt: Der Sieg in der Allianz Arena gegen den Branchenführer und haushohen Titelfavoriten Bayern München. Und wer bei den Bayern gewinnt, kann auch den BVB schlagen...
Bayer jubelt preiswert und ist sympathisch
Der Klub schneidet bei der Bundesliga-Untersuchung hervorragend ab. Vor allem die Fans kommen auf ihre Kosten.
Völler poltert: „Dortmund ist scheinheilig“
„Sokratis hatte bei uns schon zugesagt, wir waren mit Werder sehr weit. Genau das wusste der BVB auch. Doch die Borussia hat jetzt einen großen Tresor, und den haben sie aufgemacht“, erklärt Völler.
Macht Son Schürrles Chelsea-Traum wahr?
Noch fehlt ein Ersatz für den 22-Jährigen. Neben Chelseas Kevin de Bruyne ist nun auch Heung-Min Son vom HSV ins Gespräch.