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Riesiger Wert auf dem Rasen: Das Duell der Fußball-Diamanten

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Raketenstürmer André Schürrle wird von Chelsea heftig umworben.
Raketenstürmer André Schürrle wird von Chelsea heftig umworben.
Foto: Bongarts/Getty Images
Leverkusen –  

Zocken müsste man. An der Börse. Und die Kohle in Spieler des BVB und Bayer investieren. Die Renditen wären traumhaft...

Sonntag steigt in der BayArena der Gipfel der Rohdiamanten. Bayer empfängt Dortmund (17.30 Uhr). Eine brisante Partie um Platz zwei. Eine Partie der Superlative.

Da stehen junge, talentierte Jungs auf dem Rasen, die ihren Marktwert in kurzer Zeit in schwindelerregende Höhen katapultiert haben.

Starten wir das Kursfeuerwerk bei bei Mario Götze (20). Der kleine Zauberzwerg kostet 45 Millionen €. Tendenz: Die Rallye hat beim deutschen Messi gerade erst begonnen.

Bei Bayer hat sich André Schürrle (22)in den Fokus des FC Chelsea geschossen.

Zehn Millionen € blätterte Bayer vor anderthalb Jahren für den Nationalspieler hin. Chelsea bot bereits 25 Millionen €. „Die werden nicht locker lassen“, sagt Ex-Chelsea-Star Michael Ballack. Im Sommer werden sie noch einmal angreifen.“ Dann wird die 30 Millionen-Schallmauer durchbrochen. Klar, die Bayern sind das Maß aller Dinge. Der Kaderwert beläuft sich auf rund 350 Millionen €. Aber die wahren Diamanten liegen in Leverkusen (150 Millionen € Marktwert) und Dortmund (250 Millionen €).

Einige sind noch ungeschliffen, werden erst in den kommenden Jahren richtig glänzen.

Bernd Leno (20) ist so ein Kandidat. Mit neun Millionen € wird er zur Zeit taxiert. Der Junge steht auf der Liste des FC Barcelona. Unter 15 Millionen € ist die Nummer eins nicht mehr zu haben.

Oder nehmen wir einmal Philipp Wollscheid (23). Fünf Millionen € hat er gekostet, auf neun Millionen € hat er seinen Marktwert bereits nach oben katapultiert.

„Wir werden ein hochklassiges Spiel zweier hoch talentierter Mannschaften sehen“, sagt Ballack. Und Bayer, als einziges Team der Liga zu Hause ungeschlagen, gilt zwar als Außenseiter, ist dafür aber ganz schön kess. „Kein Gegner kommt gerne zu uns“, sagt Lars Bender.

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