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Pfiffe statt Applaus: André Schürrle spaltet die Bayer-Fans

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Haderte oft mit sich und seiner Leistung: Bayers Raketenstürmer André Schürrle.
Haderte oft mit sich und seiner Leistung: Bayers Raketenstürmer André Schürrle.
Foto: Herbert Bucco
Leverkusen –  

Kein Applaus. Es gab dagegen vereinzelte Pfiffe, als die Bayer-Trainer Lewandowski und Hyypiä André Schürrle (22) in Minute 78 beim Stand von 2:0 auswechselten. Dass ein Bayer-Spieler von den eigenen Fans mit Unmut in die Kabine begleitet wird, ist schon eine ganz brisante Geschichte.

Und so entwickelte sich zwischen den Anhängern am Sonntag ein zorniger Streit. Einige schrieben, „das sei der Beweis dafür, dass wir die schlechtesten Fans der Liga sind“. Andere wiederum attackierten Schürrle. Der habe bis zu seiner Auswechslung ja „gar nix“ zustande gebracht hätte.

Tatsächlich spaltet der Nationalspieler das Fanlager wie kein anderer Bayer-Profi. Einerseits wird ihm angesichts seiner „großartigen Qualitäten“ (Sportchef Rudi Völler) Respekt entgegen gebracht. Aber ins Herz geschlossen haben sie den Ex-Mainzer nicht.

Während sich zum Beispiel Stefan Kießling öffentlich zu Bayer bekennt und jegliches Interesse anderer Klubs abschmettert wie eine lästige Fliege, buhlte Schürrle öffentlich mit einem Wechsel zum FC Chelsea. Und das haben ihm die eigenen Fans offensichtlich bis heute nicht verzeihen können.

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