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Nach Super-Leistung in London: Auch Cech von Leno hin und weg

Erstes Training bei Bayer: Bernd Leno packte mit der Rückennummer 23 kräftig zu.
Erstes Training bei Bayer: Bernd Leno packte mit der Rückennummer 23 kräftig zu.
Foto: Eduard Bopp
London –  

Die englischen Journalisten wollten mehr über diesen jungen Kerl wissen. Und nicht nur sie waren angetan von Bernd Leno. Der erst 19-jährige Bayer-Torhüter hatte seine Feuertaufe in der Champions League mit Bravour bestanden.

Klasse-Paraden, gute Strafraumbeherrschung, fußballerisch begabt und eine erstaunliche Coolness: Leno zeigte die Bandbreite seines Könnens. „Bernd hat vor fünf Wochen noch in der 3. Liga gespielt. Wenn man dann mit 19 Jahren so eine Leistung zeigt und so eine Ausstrahlung ausstrahlt, die dem erfahrenen Petr Cech in nichts nachsteht – alle Achtung“, lobte Bayer-Trainer Robin Dutt seinen Jüngsten.

Und dessen Augen strahlten auch noch einige Minuten nach dem Abpfiff. „Das war einfach ein geiles Gefühl heute. Das Stadion, das Fluchtlicht, dieses besondere Spiel: Ich habe das alles immer noch nicht ganz realisiert“, meinte Leno, dessen Eltern vor Ort ihrem Sohn die Daumen gedrückt hatten. Nach dem Abpfiff tauschte der Bayer-Goalie sofort das Trikot mit seinem Gegenüber Petr Cech. „Er spricht ja ganz gut Deutsch. Ich musste einfach das Trikot von ihm abstauben.“ Und gab es ein Lob von Cech? „Er hat mir gesagt, »gut gemacht«.“

Schon komisch: Dank der Klasse-Leistungen von Leno war in den letzten Wochen nicht mehr groß die Rede von René Adler, der ja bekanntlich noch verletzt ist. Doch immerhin ist/war Adler Nationaltorhüter und galt stets als Bayers Versprechen für die Zukunft. Der 26-Jährige unterzog sich am Dienstag erfolgreich einem finalen Check in der Klinik in Augsburg. „Sieht alles super aus, jetzt kann ich wieder richtig Gas geben“, teilte Adler mit, dessen Comeback aber noch in den Sternen steht. Leno spricht respektvoll vom Nationalkeeper, aber sagt auch, dass „der Trainer entscheiden muss“, wer nach Adlers Genesung im Bayer-Tor steht. Klar ist: Kampflos wird Leno seinen Platz nicht räumen.

Vertraglich gesehen muss VfB-Leihgabe Leno zum 1. Januar wieder nach Stuttgart zurück. „Das ist der Stand“, so Klubboss Wolfgang Holzhäuser. Aber sicherlich muss auch der Torwart selbst gehört werden. Und Leno wäre angetan, bei Bayer bleiben zu können: „Bayer ist ein Super-Klub, ich fühle mich hier wohl. Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, noch einmal in der 3. Liga zu spielen. Ich kann mir aber sehr wohl vorstellen, bei Bayer auch länger zu bleiben.“

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