Empfehlen | Drucken | Kontakt03.06.2009 - 00:00 Uhr

Labbadias Nachfolger: Auch Favre ein Bayer-Kandidat

Von THOMAS GASSMANN
Berlins Lucien Favre.
Berlins Lucien Favre.
Foto: dpa

Leverkusen - Am Donnerstag könnte das Kapitel Bruno Labbadia und Bayer Leverkusen zugeschlagen werden.

Sportchef Rudi Völler sagte am Mittwoch dem EXPRESS: „Wir lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen. Donnerstag oder Freitag wird eine Entscheidung fallen.“

Die unselige Hängepartie wäre endlich vorbei. Nach EXPRESS-Informationen haben sich die Klubchefs bereits geeinigt. Sie wollen Labbadia das Vertrauen entziehen. Zu groß und tief sind die Gräben zwischen Mannschaft und Trainer.

Im Umfeld tauchen Nachfolgekandidaten auf. Neben dem unvermeidlichen Mirko Slomka heißt der prominenteste Bernd Schuster. Ebenfalls auf der Liste: Berlins Lucien Favre.

Bevor sich Völler und Klubboss Wolfgang Holzhäuser auf die Trainersuche begeben, müssen sie noch mit Bayers Vorstandsboss Werner Wenning reden.

Der soll gar nicht amüsiert sein über das wiederholte Scheitern eines Trainers. Und er stellt Fragen: Warum schaffte es nach Michael Skibbe auch Labbadia nicht, ein hochtalentiertes Team erfolgreich zu coachen? Sind es nicht vielleicht doch die Spieler, die versagt haben? Sollte man sich nicht lieber die Stars vorknöpfen, statt schon wieder einen Trainer zu opfern?

Finden Völler und Holzhäuser gute Begründungen, dann muss Labbadia gehen. Wenn nicht, darf er bleiben.

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