Leverkusen - Am Donnerstag könnte das Kapitel Bruno Labbadia und Bayer Leverkusen zugeschlagen werden.
Sportchef Rudi Völler sagte am Mittwoch dem EXPRESS: „Wir lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen. Donnerstag oder Freitag wird eine Entscheidung fallen.“
Die unselige Hängepartie wäre endlich vorbei. Nach EXPRESS-Informationen haben sich die Klubchefs bereits geeinigt. Sie wollen Labbadia das Vertrauen entziehen. Zu groß und tief sind die Gräben zwischen Mannschaft und Trainer.
Im Umfeld tauchen Nachfolgekandidaten auf. Neben dem unvermeidlichen Mirko Slomka heißt der prominenteste Bernd Schuster. Ebenfalls auf der Liste: Berlins Lucien Favre.
Bevor sich Völler und Klubboss Wolfgang Holzhäuser auf die Trainersuche begeben, müssen sie noch mit Bayers Vorstandsboss Werner Wenning reden.
Der soll gar nicht amüsiert sein über das wiederholte Scheitern eines Trainers. Und er stellt Fragen: Warum schaffte es nach Michael Skibbe auch Labbadia nicht, ein hochtalentiertes Team erfolgreich zu coachen? Sind es nicht vielleicht doch die Spieler, die versagt haben? Sollte man sich nicht lieber die Stars vorknöpfen, statt schon wieder einen Trainer zu opfern?
Finden Völler und Holzhäuser gute Begründungen, dann muss Labbadia gehen. Wenn nicht, darf er bleiben.
Bayer-Umbruch ohne Stars
Weil die Bayer AG in Zukunft weniger zahlt, schrumpft der ohnehin kleine Kader der Leverkusener weiter und wird mit „hoch talentierten Nachwuchsspielern“ und „zwei, drei Verstärkungen“ aufgefüllt. Die Großverdiener sind bereits alle weg.
Angebot angelehnt: Tranquillo Barnetta sagt Bayer bye bye
Dienstag feierte Tranquillo Barnetta 27. Geburtstag. Es wird sein letzter als Profi von Bayer 04 sein. Die Werkself und der Schweizer Nationalspieler gehen in Zukunft getrennte Wege!
Bayer schenkt Hyypiä und Lewandowski das Vertrauen
„Dass Bayer 04 uns nun die Chance gibt, den gemeinsamen Weg fortzusetzen, ist ein großer Vertrauensbeweis“, sagte Hyypiä. Bayer stattete das Duo mit einem Dreijahresvertrag bis 2015 aus.