Bayer 04 Leverkusen
Spielberichte und Hintergründe - hier gibt's alle wichtigen Informationen zu Bayer 04

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Emotionales Spitzenspiel: Erst Gift und Galle, dann hatten sich alle wieder lieb

Rudi Völler diskutiert mit Schiri Deniz Aytekin.
Rudi Völler diskutiert mit Schiri Deniz Aytekin.
 Foto: Bongarts/Getty Images
Leverkusen –  

Schlusspfiff in Leverkusen. Sekunden später muss sich Schiedsrichter Deniz Aytekin warm anziehen. Achtung, d'r „Rudi Rumms“ kütt...!

Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler stiefelt wieder einmal auf den Platz und in Richtung seines „Lieblingsschiris“. Aytekin hatte er vor anderthalb Jahren schon geraten, er möge doch lieber Frauen-Fußball pfeifen („So ein Mist, jeden Mückenstich pfeift der“).

Klopp lobt: „Hier werden nicht viele Mannschaften gewinnen“

Diesmal ist Völler besonnener, aber in der Sache bestimmt. Was ihn aufregt: Aytekin ließ trotz der vielen Wechsel und drei Toren nach der Pause nur drei Minuten nachspielen. „In Italien hätte man dafür sechs Minuten nachspielen lassen. Das habe ich dem Schiri auch so gesagt. An ihm lag es allerdings nicht, dass wir verloren haben.“

Jürgen Klopp jubelt nach dem 2:3 durch Robert Lewandowski.
Jürgen Klopp jubelt nach dem 2:3 durch Robert Lewandowski.
 Foto: dpa

Es gab mehrere Aufreger. So auch nach dem 3:2-Siegtreffer der Borussen, als sich BVB-Trainer Jürgen Klopp vor der Leverkusener Trainerbank aufbaute.

Gab es eine Provokation gegen Bayers Teamchef Sami Hyypiä oder war es ein normaler Jubel? „Das ist mir egal“, hatte Hyypiä keine Lust, darauf einzugehen. Sein Gesichtsausdruck verriet aber, dass ihm Klopps Jubel wohl nicht so gefallen hatte. Doch ganz Gentleman schob der faire Finne dann auch noch nach: „Ich habe kein Problem mit Jürgen Klopp.“

Lewandowski: „In vielen Bereichen auf Augenhöhe“

Für den BVB-Trainer, der vom vierten Offiziellen wegen Verlassen der Coaching-Zone ermahnt worden war, war alles im Rahmen.

„Da war nichts Böses zwischen uns“, meinte er. Der Heißsporn hatte am Ende keine Stimme mehr, aber noch die Kraft, Bayers Trainer Sascha Lewandowski freundschaftlich zu umarmen.

„Ich kenne den Jürgen seit Jahren. Wir verstehen uns gut. Ich habe mich auch nicht provoziert gefühlt“, sagte Lewandowski dem EXPRESS.
Es hätte auch nicht zu diesem Klasse-Kick gepasst, wenn die Verantwortlichen den Respekt verloren hätten.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Bayer 04 Leverkusen
Faire Geste: Bayer-Trainer Roger Schmidt klatscht sich mit FC-Profi Kevin Wimmer ab.
Bayer Leverkusen
Die wundersame Wandlung des Roger Schmidt

Als der Coach von Salzburg nach Leverkusen kam, galt er als unnahbar. Doch mittlerweile ist Schmidt der Spielerflüsterer. Kein Wunder, dass die Bayer-Bosse den Vertrag mit ihm vorzeitig verlängern wollen

Julian Brandt feiert seinen Derby-Treffer.
Super-Tor im Derby
Bayer 04 Leverkusen: Lausbube Julian Brandt schießt sich in Löws Notizbuch

Erst 18 Jahre jung. Lausbubenlächeln, das das Herz jeder Schwiegermutter zum Schmelzen bringt. Gestatten: Julian Brandt. Bayers neuer Super-Bubi!

Kyriakos Papadoupulos hält sich die linke Schulter.
Bitteres Saison-Ende
Kyriakos Papadoupulos muss am Montag unters Messer

Der griechische Innenverteidiger hat sich im Derby gegen den FC eine schwere Schulterverletzung zugezogen und fällt mindestens drei Monate aus. Ein echtes Drama.

Fußball

Aktuelle Fußball-Tabellen
Aktuelle Videos
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook