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Begehrte Topstars : Die Geheim-Klauseln der Bayer-Stars

Noch gemeinsam für Bayer: Doch Gonzalo Castro und André Schürrle haben Ausstiegsklauseln in ihren Verträgen.
Noch gemeinsam für Bayer: Doch Gonzalo Castro und André Schürrle haben Ausstiegsklauseln in ihren Verträgen.
Foto: KSMediaNet
Lagos –  

Wunderbar. Sonnenschein. Ein Rasen wie im Märchen. Was will man mehr? „Perfekt“, strahlt Bayers Sportchef Rudi Völler (52).

Leverkusen rüstet sich an der portugiesischen Algarve für die Rückrunde. Das Ziel ist klar: Der zweite Platz soll mit aller Macht verteidigt werden, damit der Klub im kommenden Jahr wieder dran ist am fetten Speck: Der heißt Champions League und garantiert Einnahmen zwischen 20 und 40 Millionen Euro.

Die Kohle ist auch bitter nötig, wenn Bayer seinen hochbegabten Kader zusammenhalten will. Denn die Topstars werden von Europas schwer reichen Spitzenclubs gejagt. Chelsea buhlt weiterhin um André Schürrle (22), Liverpool ist an Lars Bender (23) dran und würde am liebsten Toptorjäger Stefan Kießling (28) mit auf die Insel verfrachten.

Laufend kommen Anschreiben herein, heißt es im Club. „Aber wir können ruhig schlafen“, sagte Rudi Völler kürzlich. Und das hat einen Grund: Bayer hat sich gegen den Verlust seiner Topstars versichert. EXPRESS lüftet das Geheimnis. In fast sämtlichen Verträgen gibt es Ausstiegsklauseln.

So soll zum Beispiel der zuletzt überragende Mittelfeldspieler Gonzalo Castro (25) für 10 Millionen Euro gehen können. Das Gleiche gilt ab dem kommenden Sommer auch für Schürrle, der im Trainingslager mit neuen Brillanten am Ohr auffällt.

Der Nationalspieler hätte die Chelsea-Offerte im Sommer gerne angenommen, aber Bayer lehnte das 22-Millionen-Euro-Angebot ab. In wenigen Monaten kann das bereits Geschichte sein, denn dann greift die Ausstiegsklausel, die bei rund 25 Millionen Euro liegen soll.

Auch Kampfmaschine Bender hat eine solche Klausel in seinem Vertrag verankert. Sie soll bei rund 15 Millionen Euro liegen.

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