Zwei Trainer, die gleichen Verletzungssorgen. „Das passt zu unserer Situation. Das ist ja Wahnsinn“, kommentierte Bayer-Trainer Robin Dutt vorm Rückrunden-Start gegen Mainz den Ausfall von Michael Ortega, der zuletzt auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Neben Renato und Barnetta fehlt Dutt ein weiterer Kreativspieler. Solche Sorgen sind seinem Gegenüber Thomas Tuchel nicht fremd: Beim 5:0 im Test gegen Bochum musste der FSV-Coach neben Svensson, Ivanschitz, Risse (alle langzeitverletzt) zudem auf die angeschlagenen Kirchhoff, Stieber, Szalai, Gavranovic und Schönheim verzichten. Torjäger Sami Allagui weilt beim Afrika-Cup. „Das alles ist mehr, als wir vertragen können“, klagte Tuchel.
Dutt hat dagegen bei allen Sorgen ein Luxusproblem: Welchem Stürmer gibt er in seinem System mit nur einer Spitze den Vorzug? In Lagos machte Eren Derdiyok (sechs Saisontore) gegenüber Stefan Kießling (drei) den leicht besseren Eindruck.
„Die Tagesform wird entscheiden“, hat sich Dutt öffentlich noch nicht festgelegt. Grundsätzlich könne er auch mit zwei Stürmern spielen lassen, „dann hätte ich bei unserem kleinen Kader aber eine Option weniger auf der Bank.“
Einiges spricht dafür, dass der einflussreichere Kießling auflaufen wird. Dann sehr zum Verdruss von Derdiyok, der bereits im EXPRESS haderte („Es war für mich oft unverständlich, warum ich in der Hinrunde nicht gespielt habe“) und der sich angesichts seines Vertrags (bis 2013) bei weiterer Nicht-Berücksichtigung Wechsel-Gedanken machen könnte.
Bayer schenkt Hyypiä und Lewandowski das Vertrauen
„Dass Bayer 04 uns nun die Chance gibt, den gemeinsamen Weg fortzusetzen, ist ein großer Vertrauensbeweis“, sagte Hyypiä. Bayer stattete das Duo mit einem Dreijahresvertrag bis 2015 aus.
Bayer siegt 15:0 auf Norderney
Bayer 04 Leverkusen gewann auf der Nordsee-Insel Norderney ein Testspiel gegen den Kreisligisten TuS Norderney 15:0.
Sami Hyypiä soll Trainer bleiben!
Bereits in dieser Woche kann alles eingetütet werden, dann heißt alte und neue Trainer bei Bayer Leverkusen Sami Hyypiä. Vor allem Rudi Völler sprach sich jetzt für das finnische Fußballidol aus.