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Bayer 04 Leverkusen
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Bayers Spagat: Rotations-Roulette und Europa-Träume

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Leverkusen –  

Die Vorgabe der Vereinsführung ist da. „Internationale Erfolge sind das, was wir erreichen müssen. Nur die Qualifikation reicht nicht. Weiterkommen muss das Ziel sein. Und wenn’s national nicht geht – könnte ja international die Titel-Chance genutzt werden“, sagt Klubboss Wolfgang Holzhäuser vor dem Hinspiel am Donnerstag gegen Benfica Lissabon.

Sami Hyypiä (39) denkt noch nicht so weit. Bayers Teamchef muss vorerst den Spagat zwischen Liga und Lissabon schaffe. Denn 42 Stunden nach dem Abpfiff tritt die Werkself erneut daheim gegen Augsburg an, das Auslaufen findet noch direkt nach dem Abpfiff in der BayArena statt.

Hyypiä: „Wenn du zwei Spiele in knapp drei Tagen hast, kannst du nicht zweimal mit der gleichen Elf spielen. Auch Samstag haben wir ein wichtiges Spiel. Wir wollen ja in die Champions League.“

Man merkt: Er und sein Trainer-Kollege Sascha Lewandowski grübeln, welche Spieler sie wann bringen. Die Qualifikation für die Königsklasse hat Priorität – trotz aller Euro-Titelträume.

Dennoch wird Bayer am Donnerstag fast die Bestbesetzung aufbieten. Gegen einen Gegner diesen Kalibers geht es auch nicht anders. Bayer wird aber abwartender agieren als in der Liga. Sami mit einem Lächeln: „Ich gehe davon aus, dass wir kein Tor kassieren und gewinnen – das wäre ein gutes Ergebnis.“

Warnen sollte Hyypiä seine Jungs vor Benficas Luisao (31). Der Verteidiger hatte im August 2012 in Düsseldorf im Test gegen Fortuna für einen Eklat gesorgt und Schiri Christian Fischer aus Wut mit der Schulter zu Boden gerammt. Fischer war kurz bewusstlos, das Spiel wurde abgebrochen. Hyypiä, der gegen Luisao selbst noch gespielt hatte: „Ich habe keine Angst vor ihm.“

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