Sascha Lewandowski hat ausgeschlossen, den Trainerjob bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen ohne Teamchef Sami Hyypiä auszuüben. „Ich werde diesen Job nicht ohne Sami machen“, sagte der 41-Jährige dem kicker.
In den vergangenen Tagen waren Spekulationen über Dissonanzen in der Leverkusener Doppelspitze aufgekommen. „Das ist nicht die Wahrheit. Wir sind ganz ruhig. Es hat sich nichts geändert“, sagte der 39-jährige Hyypiä: „Wir haben beide unseren eigenen Weg. Diese Wege sind ganz nah beieinander, aber nicht identisch. Manchmal sind wir anderer Meinung. Das ist ganz normal. Wenn wir immer gleicher Meinung wären, würde es vielleicht nicht so gut funktionieren.“
Alle Beteiligten hatten zuletzt aber auch deutlich gemacht, dass das in der Liga einmalige Konstrukt keine Dauerlösung sein wird. „Dass sich beide weiterentwickeln und es kein Bremer Modell gibt, ist doch klar“, erklärte Sportdirektor Rudi Völler.
Lewandowski, der im Gegensatz zum Finnen Hyypiä die Trainerlizenz besitzt, hatte bereits am Mittwoch erklärt: „Wenn es um kurzfristige Lösungen geht, hat das Modell sehr viele Vorteile. Wenn es um langfristige Lösungen geht, ist es schwer zu leben. Daraus machen wir auch gar keinen Hehl.“
Bayer an Giulio Donati dran
Nun soll auch das italienische Abwehrjuwel Giulio Donati (23) von Inter Mailand auf dem Zettel der bayer-verantwortlichen stehen.
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