Empfehlen | Drucken | Kontakt21.02.2012 - 18:29 Uhr

Bayer-Pleite gegen Köln: Völler: "Das 1:4 tut mir immer noch weh"

Von THOMAS GASSMANN
Bayer-Sportchef Rudi Völler will Wiedergutmachung für das Hinspiel.
Bayer-Sportchef Rudi Völler will Wiedergutmachung für das Hinspiel.
Foto: dpa
Leverkusen –  

Es war der 17. September 2011. Es war der Tag der Bayer-Schmach.

15 Jahre lang hatte der ewige Rivale 1. FC Köln in Leverkusen keinen Dreier mehr landen können. Dann aber gelang ihnen ein historischer Coup. Mit 4:1 überrannten die Geißböcke den haushohen Favoriten in dessen Wohnzimmer.

Bis heute ist das Bayer-Fiasko nicht aus den Köpfen der Verantwortlichen und Spieler verschwunden. Sportchef Rudi Völler sagt: „Natürlich tut mir das immer noch weh. So etwas verdaut man nicht so einfach. Aber wir haben Samstag die Möglichkeit, die Hinspielniederlage wieder gut zu machen.“

Die Ausgangslage für Bayer scheint diesmal besser zu sein. Vor dem Hinspiel hatte die Mannschaft von Trainer Robin Dutt noch die 0:2-Champions-Pleite von Chelsea in den Knochen. Jetzt kann sich die Mannschaft in aller Ruhe auf den rheinischen Klassiker in der FC-Arena vorbereiten.

Und das Team sinnt auf Rache. Allen voran André Schürrle.

Der Zehn-Millionen-Einkauf hat keine gute Erinnerungen an das Hinspiel. Zuerst wurde er das Opfer einer harten Attacke von Lukas Podolski. In Minute 89 wurde er nach einem Foul an Christian Eichner vom Platz gestellt.

Völler tobte, er stürmte zur Mittellinie und attackierte Schiedsrichter Günter Perl. Der habe seine gute Linie verloren, weil Poldis Aktion ungestraft blieb, dafür aber Schürrle vom Platz flog. „Da fehlte die Verhälnismäßigkeit“, zürnte Rudi.

Ausgerechnet Poldi wurde dann mit einem Doppelpack zum Spieler des Tages. Nicht nur Schürrle wird noch eine Rechnung offen haben mit dem FC-Star. Wenn der dann überhaupt dabei sein kann...

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