„Mein Kontakt nach Mainz ist schon noch sehr eng. Thomas Tuchel und ich schreiben uns gelegentlich SMS. Mainz ist sehr schön, eine kleine Stadt, in der ich mich sehr wohlgefühlt habe. Und der Verein lebt von der totalen Leidenschaft.“ Leverkusens Offensivspieler André Schürrle vor dem Spiel gegen Mainz 05.
Doch Sonntag will und kann der 21-Jährige auf seine alte Liebe keine Rücksicht nehmen. Nach dem Gladbacher Coup gegen die Bayern ist die Werkself gezwungen, im Kampf um die Champions League einen Dreier nachzulegen. Und vielleicht gelingt dem Nationalspieler gegen seinen Ex-Klub endlich der Durchbruch bei Bayer.
Erst zwei Tore (plus drei Torvorlagen) erzielte Schürrle für seinen neuen Arbeitgeber, der bereits über acht Millionen Euro Ablöse an den FSV überwies. Aber warum klappt es bei Bayer noch nicht wie gewünscht?
„Für mein Spiel brauche ich Spaß. In Mainz hatte ich viele Typen, die ähnlich getickt haben wie ich: Lewis Holtby oder Adam Szalai.“ Dass ihm diese in Leverkusen fehlen, will Schürrle aber nicht verstanden wissen. Die Mainzer Zeit sei eine „tolle gewesen, die ich immer in Erinnerung behalten werde. Aber ich traure der Zeit nicht nach, denn bei Bayer mache ich den nächsten Schritt in meiner Karriere.“
„Andrés Herz hängt natürlich auch noch an Mainz. Der Abschied ist ihm nicht leicht gefallen“, weiß FSV-Jugendkoordinator Volker Kersting, der vor allem Schürrles enges Verhältnis zu Tuchel hervorhebt:
„Das war von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt. André hat ja auch schon in der U19 unter Thomas Tuchel gespielt. Er ist so was wie ein Mentor für André.“ Aber auf genau den kann Schürrle Sonntag keine Rücksicht nehmen – andernfalls hat sein aktueller Trainer Robin Dutt ein großes Problem.
Bayer schenkt Hyypiä und Lewandowski das Vertrauen
„Dass Bayer 04 uns nun die Chance gibt, den gemeinsamen Weg fortzusetzen, ist ein großer Vertrauensbeweis“, sagte Hyypiä. Bayer stattete das Duo mit einem Dreijahresvertrag bis 2015 aus.
Bayer siegt 15:0 auf Norderney
Bayer 04 Leverkusen gewann auf der Nordsee-Insel Norderney ein Testspiel gegen den Kreisligisten TuS Norderney 15:0.
Sami Hyypiä soll Trainer bleiben!
Bereits in dieser Woche kann alles eingetütet werden, dann heißt alte und neue Trainer bei Bayer Leverkusen Sami Hyypiä. Vor allem Rudi Völler sprach sich jetzt für das finnische Fußballidol aus.