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Bald neuer Supervisor?: Bayer-Coach Lewandowski vor Rückzug

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Sascha Lewandowski will Bayer in die Königsklasse führen. Dann könnte er einen neuen Job im Klub übernehmen.
Sascha Lewandowski will Bayer in die Königsklasse führen. Dann könnte er einen neuen Job im Klub übernehmen.
Foto: Herbert Bucco
Leverkusen –  

Er wird zusammen mit seinem Trainer-Kollegen Sami Hyypiä noch einmal alles daransetzen, Bayer 04 auf einen Champions-League-Platz zu führen. Das wäre ein großer Erfolg.

Doch sehr viel deutet darauf hin, dass Sascha Lewandowski dann sein persönliches Bundesliga-Abenteuer beendet und bei Bayer 04 wieder eher im Hintergrund arbeitet.

Der Trainer tendiert ganz klar dazu, ab der neuen Saison lieber erneut im Jugendbereich arbeiten zu wollen. Nach EXPRESS-Informationen hat Bayer dem 41-Jährigen auch schon eine Stelle als „Supervisor“ im Klub angeboten!

Eine Art Koordinator für den Leistungsbereich (U23, U19), der an der Schnittstelle zum Bundesliga-Team arbeitet. Klubchef Wolfgang Holzhäuser am Freitag zum EXPRESS:

„Wir haben es so mit Sascha besprochen, dass wir uns nach der Saison mit allen Beteiligten an einen Tisch setzen. Sascha wird dann seine Entscheidung treffen. Aber egal, wie sie ausfällt, ist es klar, dass wir einen so hoch qualifizierten Fachmann unbedingt bei uns behalten wollen.“ Deshalb das Angebot als Supervisor.

Holzhäuser hatte zuletzt von einer Kampagne gegen Lewandowski gesprochen, in einigen Medien war von einem Zerwürfnis zwischen dem Trainer und Teamchef Sami Hyypiä die Rede. Holzhäuser: „Völlig aus der Luft gegriffen! Aber Sascha hat das schon getroffen.“ Auch ein Grund dafür, dass es den Bochumer zurück in den Nachwuchs zieht. Von einer Degradierung könne jedenfalls überhaupt nicht die Rede sein.

Doch wie geht es danach beim Bundesliga-Team weiter? „Sami bleibt auf jeden Fall Teamchef. Um ihn herum bauen wir unser Trainerteam weiter aus“, so Holzhäuser. Bayer setzt also auf Hyypiä, Co-Trainer Jan-Moritz Lichte, Koordinationstrainer Holger Broich, Torwarttrainer David Thiel und will zudem noch einen externen zweiten Co-Trainer mit Lizenz holen.

Doch vorerst haben Lewandowski und Hyypiä mit ihrem Team noch acht wichtige Spiele vor sich. „Nach dem Saisonverlauf wäre es eine Enttäuschung, wenn wir nicht Platz drei oder vier belegen“, gibt Holzhäuser zu. Lewandowski äußert sich öffentlich noch nicht zu seiner Zukunft, konzentriert sich ganz auf den Job. Und den will er erfolgreich abschließen.

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