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Arkadiusz Milik: Bayer schnappt der Konkurrenz neuen Poldi weg

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Arkadiusz Milik hat den Ball im Visier und stürmt nun für Bayer.
Arkadiusz Milik hat den Ball im Visier und stürmt nun für Bayer.
Foto: imago
Leverkusen –  

Die Supernasen vom Werk haben wieder zugeschlagen!

Bayer hat sich das größte polnische Fußball-Juwel geangelt. Für drei Millionen Euro wechselt Arkadiusz Milik von Gornik Zabrze an den Rhein. Der 18-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2018(!). Hoppla, Gornik Zabrze? Da war doch etwas? Genau, das ist doch der erklärte Lieblingsklub von Lukas Podolski (27). Jetzt hat auch Bayer seinen Poldi!

Der Junge mit der Nummer 99 hat tatsächlich große Ähnlichkeit mit dem Arsenal-Superstar. Milik ist Linksfuß, er ist schnell und technisch versiert. Und knipsen kann er auch. „Er gilt in Polen als das größte Talent“, sagt Sportchef Rudi Völler (52).

Aber wie haben sie es bei Bayer geschafft, so einen Ausnahmespieler zu holen? Das Scouting-System um Kaderplaner Michael Reschke (55) und Assistenz-Manager Jonas Boldt (30) hat ganze Arbeit geleistet. Natürlich hatten sie Milik bereits seit Monaten, frei nach dem Motto „der frühe Vogel frisst den Wurm“, auf dem Zettel.

Natürlich haben sie sich wieder mit dessen Eltern getroffen. Und das Rundum-Wohlfühlpaket hat am Ende den Ausschlag gegeben gegenüber schier übermächtige Konkurrenten wie Englands Renommierklub FC Liverpool.

Milik saß bereits am Samstag beim 3:0-Sieg Bayers über den HSV in der Arena und war angetan von der Spiellaune und der Anwerbebemühungen Bayers. „Bayer hat mir immer das Gefühl gegeben, dass sie mich unbedingt haben wollen. Sie haben sich außergewöhnlich um mich bemüht. Außerdem: Die Mannschaft spielt tollen Fußball. So stelle ich mir das vor.“

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