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2:3 in Hannover: Bayer schwächelt: Zwei Elfer sorgen für Pleite

Reinartz foult Huszti im Sechzehner. Der Gefoulte verwandelt anschließend zur 3:2-Führung für die 96er.
Reinartz foult Huszti im Sechzehner. Der Gefoulte verwandelt anschließend zur 3:2-Führung für die 96er.
Foto: dapd
Hannover –  

Siegesserie gerissen, Anschluss verpasst - auch für den ärgsten Verfolger Bayer Leverkusen wird der Rückstand auf Bundesliga-Herbstmeister Bayern München immer größer. Nach vier Dreiern in Folge musste sich der Tabellen-Zweite bei Hannover 96 mit 2:3 (1:1) geschlagen geben und liegt damit bereits elf Punkte hinter dem Spitzenreiter zurück.

24 Stunden nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Mirko Slomka verbesserten sich die Niedersachsen vom zwölften auf den zehnten Platz. „Matchwinner“ für die Niedersachsen war Szabolcs Huszti. Der Ungar verwandelte in der 20. und 69. Minute gleich zwei Foulelfmeter, den dritten Hannoveraner Treffer erzielte Mame Diouf per Kopfball (57.).

Huszti verwandelt den ersten von zwei Strafstößen.
Huszti verwandelt den ersten von zwei Strafstößen.
Foto: dpa

Für die Rheinländer waren Gonzalo Castro in der dritten und Torjäger Stefan Kießling mit seinem zehnten Saisontreffer in der 58. Minute erfolgreich. Auf schwer bespielbarem Rasen setzten beide Teams bis zum Seitenwechsel vorrangig auf die Sicherung des eigenen Tores.

Vor 45.800 Zuschauern in der WM-Arena am Maschsee waren vielversprechende Einschussmöglichkeiten selten. In der sechsten Minute konnte sich Leverkusens Torhüter Bernd Leno bei einem Distanzschuss von Sergio Pinto auszeichnen, ein Heber von Nationalspieler Andre Schürrle landete auf der Gegenseite in der 17. Minute auf dem Tornetz. Coach Slomka, der bei den Gastgebern zum 100. Mal in der Bundesliga auf der Trainerbank saß, sah auch nach Wiederbeginn zumeist eine Partie, der es zunächst an Höhepunkten vor den Toren mangelte.

Ausgelöst vom Doppelschlag nach knapp einer Stunde nahm die Partie aber noch einmal an Fahrt auf. Leverkusens Trainer Sascha Lewandowski setzte in der Schlussphase auf Sieg und brachte Sidney Sam für Manuel Friedrich (65.). Eine Maßnahme, die für neuen Schwung in der Offensive sorgen sollte.

Doch mit dem Vorsprung im Rücken erkämpfte sich „96“ immer mehr Feldvorteile und war in der Schlussphase einem weiteren Torerfolg mehrfach recht nahe. Die Torschützen Huszti und Diouf waren die stärksten Akteure bei den „Roten“, die ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr bestritten. Bei den Gästen konnten sich der bewegliche Schürrle sowie Torschütze Kießling besonders auszeichnen.

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