Bayer 04 Leverkusen
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11 Punkte und 29 Tore Vorsprung: EXPRESS legt Bayern die Schale untern Baum

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„Waren nie die Bayern-Jäger“: Leverkusens Rudi Völler
„Waren nie die Bayern-Jäger“: Leverkusens Rudi Völler
Foto: dpa
München/Hannover –  

Auf die Frage hatte Rudi Völler (52) nach dem 2:3 in Hannover nur gewartet. Ob Bayer 04 nach der Niederlage denn jetzt den Titelkampf abhaken würde? „Wir waren noch nie die Bayern-Jäger, nicht einmal bei einem Sieg hier wäre das anders gewesen“, sagte Leverkusens Sportchef unmissverständlich und schüttelte dabei den Kopf.

Seine Spieler pflichteten ihm bei. „Die Bayern sind in ihrer eigenen Welt“, meinte Bayers Stefan Kießling (28). Und auch Lars Bender (23) befand: „München wird uns nicht den Gefallen tun und vier oder fünf Spiele hintereinander verlieren.“

Der erste Verfolger Bayer 04 hat den „Kampf“ um die Meisterschaft also aufgegeben. Einen Kampf, an den die Leverkusener ohnehin nie ernsthaft geglaubt und den sie nie richtig in Erwägung gezogen hatten – und das trotz des ersten Sieges (2:1) in München seit 1989.

Doch zu souverän und stark besetzt ist der FC Bayern, der nun mit elf Punkten und 29 Toren Vorsprung auf Leverkusen und 14 Zählern auf Dortmund und Frankfurt die Tabelle anführt. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes ist der Konkurrenz in Meilenstiefeln enteilt.

EXPRESS legt daher den Bayern die Meisterschale schon mal unter den Weihnachtsbaum und hat sogar schon den Namen des Titelträgers eingraviert. In dieser Saison spricht nichts dafür, dass die Münchener den Vorsprung noch verspielen könnten – vor allem nicht bei den inkonstanten Leistungen der Verfolger.

Als erster Buchmacher nimmt myBet schon gar keine Meisterwetten mehr auf den FC Bayern an! Der Wettanbieter zahlt bereits jetzt diejenigen aus, die vorher auf München als Meister gewettet hatten.

Die Bayern selbst wollen von ersten Gratulationen noch nichts hören. „Es lag noch nie ein Pokal unterm Weihnachtsbaum“, sagt Sportvorstand Matthias Sammer (45). „Deshalb weiterarbeiten und nicht auf dem Punktepolster ausruhen“.

Aber immerhin ließ es der Rekordmeister nach dem 2:0 in Augsburg schon mal festlich angehen. Bei Weißbier und Glockenklang besuchten Sammer und Präsident Uli Hoeneß (60) Bayern-Fanklubs.

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