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0:0 gegen Freiburg: Nur Pfosten! Bayers Stürmer treffen nicht

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Simon Rolfes (li) kann das Torlos-Remis nicht fassen.
Simon Rolfes (li) kann das Torlos-Remis nicht fassen.
Foto: dpa
Freiburg –  

Wann gibt es schon mal Applaus für eine Nullnummer?! Am Samstag gab es diesen. Nach dem Abpfiff feierten die Freiburger Fans ihre Mannschaft, und auch die Leverkusener wirkten nach dem 0:0 nicht unzufrieden.

„Das war ein 0:0 der besseren Sorte. Es ist kein Zufall, dass die Freiburger recht weit oben stehen. Sie machen es wirklich geschickt“, meinte Bayers Sportdirektor Rudi Völler, der etwas mit dem fehlenden Glück haderte: „Aufgrund unserer Chancen in der zweiten Halbzeit hätten wir durchaus noch gewinnen können. Aber das Unentschieden ist auch schon ganz okay.“

In der Tat: Simon Rolfes' Schuss wurde auf der Torlinie geklärt, André Schürrle traf nur den Pfosten. Vor allem Schürrle hätten nach seinem tollen Solo in der 71. Minute durchaus einen Treffer verdient gehabt. In neun von zehn Versuchen macht der Nationalspieler auch das Tor, denn genau diese Tempoläufe sind seine große Stärke.

Auf der anderen Seite hätte aber auch Freiburg treffen können, das in der ersten Halbzeit noch die etwas bessere Elf war. Die größte Chance hatte Jan Rosenthal, der die Latte traf (17.).

„Das ist ein hart umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften sind gut organisiert und neutralisieren sich oft“, befand Bundestrainer Joachim Löw, der langsam zum „Stalker“ von Bayer-Stürmer Stefan Kießling wird und nach dem Frankfurt-Spiel Leverkusen erneut beobachtete, schon zur Pause.

„Es war für den Einen oder Anderen vielleicht nicht immer schön zum Angucken, aber beide Mannschaften haben intensiv und taktisch klug gespielt“, so die Trainersicht von Bayers Sascha Lewandowski.

Das Spiel am nächsten Sonntag verspricht wieder mehr Spektakel. Denn da trifft die Werkself Meister Dortmund.

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