Empfehlen | Drucken | Kontakt25.03.2009 - 00:00 Uhr

„Ich fühle mich gut”: Schneider hofft auf Comeback im Rhein-Derby

Von ALEXANDER HAUBRICHS
Bernd Schneider hofft auf einen Einsatz gegen den 1. FC Köln.
Bernd Schneider hofft auf einen Einsatz gegen den 1. FC Köln.
Foto: Getty

Leverkusen - Angst fressen Bayer auf. Die Verunsicherung in der Leverkusener Talentschmiede trat spätes tens beim letzten Heimspiel gegen Frankfurt offen zutage.

Der junge und hochgelobte Kader der Werkself befindet sich seit Wochen im Sturzflug.Unerfahren, führungs- und orientierungslos präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia. Und es scheint keiner in Sicht, der die Wende bringen könnte. Oder etwa doch?

Beim 4:1-Sieg gegen Sechstligist KFC Uerdingen stand Nationalspieler Bernd Schneider erstmals wieder in Bayers Profi-Kader. Und er könnte nun Labbadias Geheimwaffe im Derby gegen den 1. FC Köln sein!

„Ich fühle mich gut. Solche Spiele sind wichtig für mich. Nur so kann ich mir die nötige Wettkampfpraxis holen“, sagt der 35-Jährige, der am Freitag mit der Reserve gegen den 1. FC Kaiserslautern II im Kölner Südstadion spielt. Schneider (fehlt seit dem 13. April 2008 wegen eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule) schließt ein Derby-Comeback nicht mehr aus: „Es ist ja noch etwas Zeit“, sagt der „weiße Brasilianer“.

Am Mitwoch trafen sich Labbadia und Schneider zu einem längeren Gespräch: „Es ist eine Freude, zu sehen, mit welcher Begeisterung ein älterer Spieler an die Sache herangeht“, lobte Labbadia den 35-Jährigen. „Was das Derby angeht, möchte ich aber nicht zu viel Hoffnung verbreiten. Schneider wird am Freitag und am Dienstag spielen. Danach entscheiden wir, ob er gegen Köln eingesetzt werden kann.“

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