Empfehlen | Drucken | Kontakt19.02.2010 - 09:13 Uhr

Baskets gegen Alba: Wer kann Berlins Ass Jenkins stoppen?

Von JÖRG LÖBKER
Bundestrainer Bauermann.
Bundestrainer Bauermann.
Foto: Bongarts/Getty Images
Berlin/Bonn –  

Wenn die Telekom Baskets auf Alba Berlin treffen, horcht die Basketball-Nation auf. Schließlich heißt das Duell auch „die Mutter aller Spiele“. Am Samstag ist es wieder so weit: Berlin empfängt Bonn (19.55 Uhr, live im DSF).

Beide Mannschaften brennen auf Wiedergutmachung. Sowohl Bonn (nach einer Grusel-Vorstellung in Bremerhaven) als auch Alba Berlin (77:79 in Bamberg) sind unter der Woche im Pokal ausgeschieden. „Klar, die Berliner werden heiß sein. Aber ich erwarte, dass meine Mannschaft besser spielt als am Dienstag und glaube, dass sie gefestigt genug ist, um in Berlin dagegenzuhalten“, sagt Bonns Trainer Mike Koch.

Knapp 14.000 Zuschauer (es waren nur noch Restkarten zu haben) werden das Duell der beiden Spitzenteams in der O2-World in Berlin verfolgen. Eine beeindruckende Kulisse. Sticht da der Heimvorteil? Genau das glaubt Bundestrainer Dirk Bauermann: „Eigentlich sind beide Teams in etwa auf Augenhöhe. Aber ich sehe aufgrund der Tatsache, dass das Spiel in Berlin ist, Vorteile für Alba. Anders wäre es, wenn das Spiel in Bonn wäre.“

Auf dem Hardtberg hat in dieser Saison bereits ein Vergleich der beiden Teams stattgefunden. Am 30. Oktober feierten die Baskets einen umjubelten deutlichen 65:53-Heimsieg. Damals gelang es Vincent Yarbrough, den Motor der Berliner, Julius Jenkins, aus dem Spiel zu nehmen. Doch Yarbrough ist noch verletzt. „Wir werden die Verteidigung von Jenkins auf verschiedene Spieler aufteilen“, erlaubt Koch einen kurzen Blick in seine Karten.

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