Empfehlen | Drucken | Kontakt07.02.2010 - 11:46 Uhr

Agentur "Ballpark": Stephan Baeck fördert jetzt selbst Talente

Von JÖRG LÖBKER
Selbstständig: Stephan Baeck.
Selbstständig: Stephan Baeck.
Foto: Getty Images
Köln –  

Es ist der Schritt in eine neue, berufliche Existenz. Stephan Baeck (44), ehemaliger Trainer und Manager der Köln 99ers hat sich selbstständig gemacht. Mit seiner Agentur „Ballpark“, die er am 1. Februar gegründet hat, will er sich vornehmlich um junge deutsche Talente kümmern.

Als Spieler hat Stephan Baeck viel erreicht. Sechs Deutsche Meisterschaften, der Gewinn des Korac-Cups mit Alba Berlin und natürlich 1993 der Europameister-Titel mit der deutschen Nationalmannschaft. Jetzt will er sein Wissen an junge Menschen weitergeben. „Ich unterstütze mit meiner Agentur verschiedene Basketball-Projekte, betreue junge deutsche Spieler. Ich möchte sie beraten, fördern, entwickeln und auch vermitteln“, sagt Baeck im Gespräch mit EXPRESS.

Klingt ein bisschen nach dem Konzept „Team Germany“, mit dem die Köln 99ers letztendlich vergeblich versucht haben, den Bundesliga-Basketball in Köln zu retten. „Ja, ich versuche jetzt, das auf individueller Basis umzusetzen.“

In der Kölner City hat Baeck ein Büro gemietet. „Es geht ja alles jetzt erst los. Ich stehe ganz am Anfang“, erklärt er. „Aber ich habe mir in meiner aktiven Zeit und in den Jahren als Trainer und Manager ein großes Netzwerk im Basketball aufgebaut.“ Dazu arbeitet er eng mit der renommierten Spieleragentur Pro One Sports zusammen, die weltweit agiert. „Es ist eine spannende Zeit für mich mit einer neuen Aufgabe“, so Baeck.

Die Fans müssen auf den Ex-Nationalspieler nicht verzichten. Seinen Job als Co-Kommentator im DSF macht er weiter.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Basketball
Baskets-Coach Mike Koch.
Baskets-Coach Mike Koch
„Auch für einen Trainer geht es ums Geschäft“

Im EXPRESS-Interview zieht Baskets-Coach Mike Koch sein Saisonfazit und verrät, wie es mit Tony Gaffney und ihm selbst weiter geht.

Die Baskets sorgten für viele tolle Momente, wie hier Hightflyer Tony Gaffney mit seinem Dunking.
Playoff-Aus
Fans feierten ihre Riesen trotz der Niederlage

Die Bonner Baskets sorgten in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Bamberg für vier spannende Partien – am Ende reichte es nicht. Die Fans waren mit ihrer Mannschaft trotzdem zufrieden.

Der Bamberger Marcus Slaughter (l) kann den Bonner Talor Battle nicht stoppen.
Niederlage für die Baskets
Mission Halbfinale fehlgeschlagen

Mission Halbfinale fehlgeschlagen. Die Telekom Baskets verlieren das entscheidende Spiel gegen Bamberg mit 82:84 und scheiden im Viertelfinale der Playoffs aus.

Gegen Bamberg
4. Playoff-Spiel: Baskets-Coach will Blitzstart
Nach zweiter Pleite gegen Bamberg
Bonn mit dem Rücken zur Wand
Nach tollem Auftaktsieg
Baskets kassieren Play-Off-Klatsche
Aktuelle Sportvideos
Alle Videos