Es ist der Schritt in eine neue, berufliche Existenz. Stephan Baeck (44), ehemaliger Trainer und Manager der Köln 99ers hat sich selbstständig gemacht. Mit seiner Agentur „Ballpark“, die er am 1. Februar gegründet hat, will er sich vornehmlich um junge deutsche Talente kümmern.
Als Spieler hat Stephan Baeck viel erreicht. Sechs Deutsche Meisterschaften, der Gewinn des Korac-Cups mit Alba Berlin und natürlich 1993 der Europameister-Titel mit der deutschen Nationalmannschaft. Jetzt will er sein Wissen an junge Menschen weitergeben. „Ich unterstütze mit meiner Agentur verschiedene Basketball-Projekte, betreue junge deutsche Spieler. Ich möchte sie beraten, fördern, entwickeln und auch vermitteln“, sagt Baeck im Gespräch mit EXPRESS.
Klingt ein bisschen nach dem Konzept „Team Germany“, mit dem die Köln 99ers letztendlich vergeblich versucht haben, den Bundesliga-Basketball in Köln zu retten. „Ja, ich versuche jetzt, das auf individueller Basis umzusetzen.“
In der Kölner City hat Baeck ein Büro gemietet. „Es geht ja alles jetzt erst los. Ich stehe ganz am Anfang“, erklärt er. „Aber ich habe mir in meiner aktiven Zeit und in den Jahren als Trainer und Manager ein großes Netzwerk im Basketball aufgebaut.“ Dazu arbeitet er eng mit der renommierten Spieleragentur Pro One Sports zusammen, die weltweit agiert. „Es ist eine spannende Zeit für mich mit einer neuen Aufgabe“, so Baeck.
Die Fans müssen auf den Ex-Nationalspieler nicht verzichten. Seinen Job als Co-Kommentator im DSF macht er weiter.
Peinliche Baskets-Klatsche in Bamberg
Mit verbesserter Defensive wollten die Baskets in Bamberg bestehen. Stattdessen gab es aber die Hütte voll. Die Bonner Riesen verloren mit 66:97 so deutlich wie nie zuvor in dieser Saison.
Nowitzki stark - aber Mavericks verlieren
Zwei Tage nach der schwachen Leistung der „Mavs“ gegen die Oklahoma City Thunder erzielte Nowitzki gegen die Indiana Pacers 30 Punkte, die 87:98-Heimniederlage konnte „Dirkules“ aber nicht verhindern.
Coach: So knacken wir die Brose Baskets
Bonner Auswärtsspiel in Bamberg. „Die haben 40 Spiele in Folge gewonnen. Irgendwann sind sie reif. Ob das jetzt am Sonntag sein wird, das ist nicht hundertprozentig gegeben.“