„Dann müssen wir jetzt eben in Frankfurt gewinnen“, sagte Baskets-Urgestein Chris Ensminger unmittelbar nach der bitteren 67:78-Heimniederlage gegen die Artland Dragons, als die Köpfe der 5490 Fans noch hingen. Damit es gegen den Tabellenletzten aus Frankfurt tatsächlich mit dem Auswärtssieg klappt, sollten die Bonner Riesen jedoch deutlich mehr Zielwasser trinken!
Mit einer unterirdischen Quote aus der Distanz (2 von 26) wie gegen Quakenbrück wird selbst bei den enttäuschenden Skyliners nichts zu holen sein. „Wir brauchen Ausgeglichenheit im Angriff, müssen Gefahr unterm Korb und von außen ausstrahlen“, sagt Ensminger.
Damit dies in Frankfurt auch klappt, hat das Team von Coach Mike Koch in der Woche hart an sich gearbeitet, wollen sie doch die Heimniederlage für ihre enttäuschten Fans unbedingt wieder wettmachen. Ensminger: „Wir müssen in Frankfurt einfach kämpfen, defensiv, aber auch offensiv.“
Eingespielter als der Gegner sind die Bonner Riesen in jedem Fall, da die Frankfurter aufgrund ihres gesunkenen Budgets viele Last-Minute-Verpflichtungen tätigen mussten und ihren Kader deshalb erst sehr spät zusammen hatten: So stieß Topscorer Ted Scott erst vor zwei Wochen zum Team. Neben dem Scharfschützen sollten die Bonner Riesen vor allem dem kantigen Power Forward Zachery Peacock und Highflyer Quantez Robertson auf den Füßen stehen.
Koch: „Es ist natürlich schöner zu Hause zu gewinnen. Aber jetzt haben wir eben zu Hause verloren, deswegen gehen wir jetzt nach Frankfurt und holen da die Punkte!“
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