Nach einer Telefonkonferenz zwischen Geschäftsführer Claudio di Padova und den drei Gesellschaftern Otto Reintjes, Martin Schimke und Alexander Schröder-Frerkes war die Entscheidung endgültig gefallen: Achim Kuczmann wurde als Trainer der Düsseldorf Giants beurlaubt und Co-Trainer Hansi Gnad in die Verantwortung gestellt.
Damit reagierten die Verantwortlichen auf den tiefen Absturz der Giganten in der Basketball-Bundesliga und zogen im Abstiegskampf die allerletzte Notbremse.
„Es war eine ganz schwierige Entscheidung.
Im Basketball ist Achim eine unbestrittene Koryphäe“, sagt di Padova. „Aber die Ergebnisse in den vergangenen Wochen haben einfach nicht gestimmt. Mit der Entscheidung wollen wir das Team wachrütteln und neue Impulse setzen. Hansi Gnad soll nun noch einmal frischen Wind ins Team bringen.“
Kuczmann, der seit 1969 Mitglied bei den früheren Leverkusener Basketballern ist, erfuhr um 14 Uhr auf der Geschäftsstelle von seiner Beurlaubung, hatte sein Aus zuvor bereits befürchtet. „Ich musste schon länger damit rechnen, der Druck lastete immens auf dem Klub. Trotzdem muss ich die Entscheidung erst einmal sacken lassen.
Aber so ist halt das Geschäft, wenn sich nicht die nötigen Erfolge einstellen. Zuletzt hatten wir bei neun Niederlagen und nur einem Sieg natürlich wenig Spaß“, erinnert sich der 56-Jährige.
Jetzt muss Gnad die Giants vor dem Worst Case bewahren und in der Endphase der Saison den Klassenerhalt realisieren. „Ich traue Hansi das zu, er ist in der Lage, den Abstieg zu vermeiden. Er wird zwar jetzt ins kalte Wasser geworfen. Wenn er irgendwie Hilfe braucht, kann er mich jederzeit anrufen“, sagt Kuczmann.
Peinliche Baskets-Klatsche in Bamberg
Mit verbesserter Defensive wollten die Baskets in Bamberg bestehen. Stattdessen gab es aber die Hütte voll. Die Bonner Riesen verloren mit 66:97 so deutlich wie nie zuvor in dieser Saison.
Nowitzki stark - aber Mavericks verlieren
Zwei Tage nach der schwachen Leistung der „Mavs“ gegen die Oklahoma City Thunder erzielte Nowitzki gegen die Indiana Pacers 30 Punkte, die 87:98-Heimniederlage konnte „Dirkules“ aber nicht verhindern.
Coach: So knacken wir die Brose Baskets
Bonner Auswärtsspiel in Bamberg. „Die haben 40 Spiele in Folge gewonnen. Irgendwann sind sie reif. Ob das jetzt am Sonntag sein wird, das ist nicht hundertprozentig gegeben.“