Es sollte die große Baskets-Weihnachtsparty werden. Doch stattdessen gab es einmal mehr 5500 enttäuschte Gesichter.
Die Pfiffe fürs eigene Team waren laut. Mit 72:85 gegen Würzburg war das schon die vierte Pleite im siebten Heimspiel. „Bei unseren Spielern ist eine Blockade in den Köpfen, die uns bei Heimspielen immer wieder erwischt, wenn der Gegner einen Lauf hat“, sagte der gefrustete Baskets-Coach Mike Koch nach der nächsten schwachen Heimvorstellung seiner Mannschaft.
Kein Wunder, denn seine Baskets erlaubten dem Gegner, wie in München, von der Dreipunktelinie ein Feuerwerk abzubrennen. Nur dieses Mal schon im ersten Viertel. Unglaubliche sieben Dreier fanden in den ersten 10 Minuten ihr Ziel (20:23). Zu diesem Zeitpunkt konnten die Baskets in der Offensive noch dagegenhalten.
Dies gelang ihnen im zweiten Viertel jedoch nicht mehr: Nach einem Foul von Baskets-Topscorer Jared Jordan (15 Punkte) an Maurice Stuckey bauten die Würzburger den Abstand auf acht Punkte aus (23:31). Diesem Rückstand liefen die Baskets im gesamten Spielverlauf hinterher.
Koch: „Würzburg hat sehr hochprozentig getroffen. Als wir dann höher in Rückstand geraten sind, haben wir unser Selbstvertrauen verloren und aufgehört Basketball zu spielen.“
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