Köln - War es das für den Profibasketball in Köln? Nach EXPRESS-Informationen tragen sich die Köln 99ers mit dem Gedanken, die bereits angeforderte Lizenz für die Erste Liga nicht wahrzunehmen. Bereits Freitag fällt die endgültige Entscheidung über die Zukunft der Kölner Riesen.
Der Grund: Zwar hat der Deutsche Meister des Jahres 2006 den vorgeschriebenen Mindest-Etat in Höhe von einer Million Euro erreicht, konkurrenzfähig wäre die Mannschaft trotz neuem und revolutionärem Konzept damit aber nicht. Eigentlich wollten die Kölner mit dem Mini-Etat das „Team Germany“ aufbauen, ein Konzept mit dem sie zuletzt überall hausieren gingen, um Sponsoren zu gewinnen. Doch leider will kein deutscher Nachwuchsspieler mehr in Köln spielen. Der umworbene Nachwuchs-Nationalspieler Robin Benzing (20) unterschrieb beispielsweise in Ulm. Sportdirektor Stephan Baeck war Donnerstagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Während die Basketball-Bundesliga auf eine Entscheidung pocht, brüten die Verantwortlichen der 99ers Freitagfrüh ein wohlmöglich letztes Mal über der Zukunft des Klubs. Aber ohne talentierte Deutsche ist ein „Team Germany“ eben nicht realisierbar. Köln ist den Spielern nach den finanziellen Niederschlägen der letzten Jahre wohl zu risikoreich.
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