Ein Ensminger mit der Nummer 5 auf dem Trikot. Das ist bei den Telekom Baskets Bonn kein Einzelfall.
Denn neben Vater Chris (36), der bei den Profis unter den Körben aufräumt, zieht Sohn Zachery (8) in der U 10 des Klubs die Fäden im Spielaufbau.
Dass der Knirps mit derselben Nummer über das Spielfeld rast, ist kein Zufall. „Ich wollte diese Nummer unbedingt“, erzählt Zach. Nur logisch, denn Papa Chris ist das große Vorbild des basketball-begeisterten Jungen.
Seit er fünf Jahre alt ist, wirbelt er über das Parkett. Schon jetzt hat er einen großen Traum vor Augen: „Ich will auch einmal Basketball-Profi werden. Genau wie mein Vater.“ Noch sind ihm die Fußstapfen ein wenig zu groß.
Zach ist 1,45 Meter groß und hat Schuhgröße 36,5 (Vater Chris misst 2,09 Meter und hat Schuhgröße 52). Und es gibt noch einen Unterschied zwischen den beiden Ensmingers. Zach spielt nicht auf der Center-Position, sondern ist Spielmacher (Point Guard).
„Wir sind Tabellenführer. Letztens haben wir sogar ein Spiel mit 118:1 gewonnen. Und mein persönlicher Punkterekord liegt bei 24 in einem Spiel“, erzählt er stolz.
Zweimal pro Woche trainiert er mit der U 10. Und auch sonst, sobald die Zeit dafür da ist, nimmt er den Basketball in die Hand. Gemeinsam mit seinem Bruder Jacob (6) flitzt er nach den Heimspielen der Bundesligaprofis im Telekom Dome über das Spielfeld, bis der Vater geduscht aus der Kabine kommt.
Zu Hause, nach den Spielen der Telekom Baskets, ist der talentierte Zachery nicht nur Fan, sondern auch Kritiker seines Vaters. „Er sagt mir, was ich gut gemacht habe. Aber er schimpft auch mit mir, wenn ich zum Beispiel wichtige Freiwürfe nicht getroffen habe“, verrät Chris Ensminger. Doch Zach weiß, bei aller Kritik, genau, was die Saison den Baskets noch bringt: „Die werden Meister!“
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