Nach 161 nervenaufreibenden Tagen ist der Lockout in der NBA vom Tisch, doch der echte Stresstest steht Basketball-Superstar Dirk Nowitzki erst noch bevor: Vom 25. Dezember bis 26. April 2012 stehen für den Würzburger und seine Dallas Mavericks 66 Spiele auf dem Programm, die Play-offs starten nur zwei Nächte später.
Der NBA-Champion startet am ersten Weihnachtsfeiertag mit der Neuauflage des vergangenen Finals gegen die Miami Heat in das Unternehmen Titelverteidigung. „Eine englische Woche im Fußball ist im Vergleich dazu nichts“, sagt Nowitzki. Bei der um 16 Spiele verkürzten Saison muss jedes Team mindestens einmal an drei aufeinanderfolgenden Abenden aufs Parkett.
Diese Terminhatz haben am Donnerstag Teambesitzer und Spieler unter Dach und Fach gebracht. „Ich bin erfreut zu verkünden, dass der gemeinsame Tarifverhandlungsprozess zu einem Ende gebracht wurde, und wir eine Abmachung getroffen haben“, sagte NBA-Boss David Stern: „Auf gewisse Weise ist das ein Neuanfang.“
Mit 25:5-Stimmen votierten die Teambesitzer für den ausgehandelten Zehnjahresvertrag. Laut der Spielergewerkschaft NBPA billigten 86 Prozent der Mitglieder den Deal. Der Vertrag verspricht den Teambesitzern Einsparungen von rund einer Viertelmilliarde Dollar im Jahr, die Gehaltsobergrenze (Salary Cup) wurde auf 58,044 Millionen Dollar pro Team festgelegt.
Die den Basketball betreffenden Gesamteinnahmen der Klubs von rund vier Milliarden Dollar teilen sich Spieler und Besitzer. Zusätzlich einigten sich die Besitzer auf die Ausweitung der Einnahmenverteilung zwischen den Klubs, um für einen ausgeglicheneren Wettbewerb zu sorgen. Diese Regelung tritt zur Saison 2013/14 in Kraft.
Über die Verteilung der Gelder war im Juli nach Auslaufen der alten Tarifregelung ein Streit entbrannt, und die Klubs hatten die Spieler am 1. Juli ausgesperrt.
Die Voraussetzung für die neue Spielzeit, die ursprünglich am 1. November starten sollte, schuf Ende November das Bundesgericht in Minnesota mit der Bestätigung der Aussetzung der kartellrechtlichen Klage der Spieler gegen die NBA. Dank der erzielten Einigung kommt jetzt zumindest eine verkürzte Spielzeit zu Stande.
Fans feierten ihre Riesen trotz der Niederlage
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Mission Halbfinale fehlgeschlagen
Mission Halbfinale fehlgeschlagen. Die Telekom Baskets verlieren das entscheidende Spiel gegen Bamberg mit 82:84 und scheiden im Viertelfinale der Playoffs aus.
4. Playoff-Spiel: Baskets-Coach will Blitzstart
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