Empfehlen | Drucken | Kontakt31.01.2010 - 22:15 Uhr

89:79: Baskets-Sieg gegen den Erzrivalen

Von JÖRG LÖBKER
Voller Einsatz für die Baskets Bonn: Vincent Yarbrough
Voller Einsatz für die Baskets Bonn: Vincent Yarbrough
Foto: dpa
Bonn –  

„Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns.“ Baskets-Trainer Mike Koch fiel nach dem überzeugenden 89:79-Sieg der Telekom Baskets über die Brose Baskets Bamberg ein Stein vom Herzen. Bedanken konnte er sich beim überragenden Ronald Dupree (29). Es war der 26. Bonner Sieg im 49. Klassiker-Duell mit den Franken.

Genau 5780 Zuschauer sahen am Samstagabend im Bonner Telekom Dome eine absolute Gala-Vorstellung des ehemaligen NBA-Stars. 27 Punkte steuerte Dupree zum Sieg bei, traf drei von drei Dreiern. „Mein bestes Spiel für die Baskets bisher“, sagte der Ami nach der Schluss-Sirene.

Über weite Strecken war es eine enge Partie. Zunächst gelang es den Baskets im zweiten Viertel, sich leicht abzusetzen (27:19). Doch Bamberg glich wieder aus, konnte sich Mitte des dritten Viertels dann selbst eine Führung herausspielen (57:62 aus Bonner Sicht). „Wir lagen leicht zurück, und dann ist Ron heiß gelaufen“, analysierte Koch. Bonn machte elf Punkte in Serie (darunter zwei Dreier von Dupree).

Im Schlussabschnitt zeigten sich die Baskets dann konzentriert und bissig. Ein weiterer Treffer von Dupree zum 74:64 brachte siebeneinhalb Minuten vor dem Ende die Vorentscheidung. Die Baskets hielten die Gäste bis zum Ende auf Distanz. Eine Minute vor Schluss gab es dann noch etwas für die Galerie: Ein feines Zuspiel des ebenfalls sehr starken Jared Jordan fing Patrick Flomo in der Luft und versenkte ihn im Korb (ein sogenannter Alley-Oop).

„Im Hinblick auf die Tabellen-Situation war dies ein Spiel mit Playoff-Charakter. Ich bin mit unserer Leistung in der Verteidigung nicht ganz zufrieden. Aber Ron hat das Spiel entschieden“, so Koch. Sein Bamberger Pendant Chris Fleming sah, dass seine Mannschaft „am Schluss nicht in der Lage war, unseren Gegner zu stoppen.“

Auf einen Einsatz von Center John Bowler verzichtete Koch. Der Publikumsliebling stand zwar im Kader für das Prestige-Duell gegen Bamberg, wurde aber nicht eingesetzt. „Wir wollten kein Risiko eingehen. Er ist derzeit bei 90 Prozent“, erklärte Koch.

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