Es hat etwas gedauert in diesem Jahr. Lange Zeit schien es, als ob der Hardtberg still ruht. Doch das sah nur nach außen so aus. Denn im Hintergrund machten die Verantwortlichen bei den Telekom Baskets Bonn ihre Hausaufgaben und bastelten am Kader für die neue Saison.
Seit Ende letzter Woche gibt es Neuigkeiten vom fünfmaligen Vizemeister. Zehn Spieler sind es nun, die bereits für die Spielzeit 20010/11 unter Vertrag stehen. Mit den Amerikanern Nic Wise und Jeremy Hunt hat der Verein bislang zwei Neue verpflichtet. Und es sollen nicht die letzten bleiben. Drei Spieler sollen noch kommen.
„Wir haben noch Bedarf auf den Spielmacherpositionen und auf der Center-Position“, sagt Trainer Mike Koch. Der Europameister von 1993 ist inzwischen aus dem Urlaub zurückgekehrt. Doch richtig abschalten konnte er nicht. „Handy und Computer sind immer auf Empfang geschaltet. Das gehört in dieser Jahreszeit im Basketball nun mal dazu.“ In Abstimmung mit Sportmanager Andreas Boettcher hat Koch Spieler beobachtet, bewertet und zweimal zugeschnappt.
Bei der Auswahl der weiteren Neuen wird darauf geachtet, dass sie auf mehreren Positionen einsetzbar sind. „Als nächstes werden wir sicher die noch offene Stelle im Spielaufbau besetzen. Bei der Center-Position warten wir noch“, so Koch. Grund: „Die großen Spieler sind grundsätzlich teuerer, als die kleinen. Aber jetzt beginnt die Zeit, in der auch die längeren billiger werden. Da muss man im richtigen Moment zuschlagen.“
Spätestens jedoch am 23. August soll der neue Kader „fertig“ sein. Dann steigt das erste Training der neuen Mannschaft.
„Auch für einen Trainer geht es ums Geschäft“
Im EXPRESS-Interview zieht Baskets-Coach Mike Koch sein Saisonfazit und verrät, wie es mit Tony Gaffney und ihm selbst weiter geht.
Fans feierten ihre Riesen trotz der Niederlage
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Mission Halbfinale fehlgeschlagen
Mission Halbfinale fehlgeschlagen. Die Telekom Baskets verlieren das entscheidende Spiel gegen Bamberg mit 82:84 und scheiden im Viertelfinale der Playoffs aus.