Köln - Für die Köln 99ers geht es im Derby gegen Bonn (Sonntag, 18 Uhr/Girlitzweg) um mehr als zwei Punkte.
Der Abstieg soll verhindert werden, aber die Kölner bereiten sich auf alle Eventualitäten vor. So beantragte der Klub vorsorglich die Lizenz für die 2. Bundesliga.
Auf EXPRESS-Nachfrage bestätigte 99ers-Sportdirektor Stephan Baeck: „Das ist richtig, wobei es sich um eine Routinemaßnahme handelt, die mehrere Vereine durchführen.“ Ob im Falle eines Abstiegs der Basketball-Standort Köln überhaupt erhalten bleibt, ist fraglich.
Zumindest wäre die Pro A (2. Liga) mit drastischen Sparmaßnahmen verbunden, sicher könnten nicht alle 15 fest angestellten Mitarbeiter weiter beschäftigt werden.
Immerhin macht Anton Bausinger, Mitgesellschafter der 99ers und Kölner Baulöwe, den Bau der neuen Halle am Girlitzweg nicht unmittelbar von der Ligazugehörigkeit abhängig: „Das Projekt ist nicht allein auf die 99ers ausgerichtet.“
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