Empfehlen | Drucken | Kontakt05.01.2009 - 00:00 Uhr

99ers-Krise: So geht’s schnurstracks in die 2. Liga

Von JAN VAN DER VELDEN
99ers-Neuzugang Edin Bavcic hört Trainer Drasko Prodanovic genau zu.
99ers-Neuzugang Edin Bavcic hört Trainer Drasko Prodanovic genau zu.
Foto: Bucco

Köln - Keine Pfiffe, keine lautstarken Unmutsäußerungen - die Reaktionen der 99ers-Fans auf die bittere 73:77-Niederlage gegen TBB Trier spiegeln die Lage des Kölner Basketball-Bundesligisten nur zu gut wider.

Pure Enttäuschung herrscht in der größten sportlichen Krise der Vereinsgeschichte auch bei Sportdirektor Stephan Baeck: „Klar sind wir gefrustet. Wir haben große Hoffnungen in die Partie gegen Trier gesetzt, dann aber erneut unsere Linie nicht gefunden.“ Durch die Niederlage rutschten die 99ers auf den vorletzten Platz - und der führt schnurstracks in die zweite Liga.

Eine komplett neue Situation für den Meister von 2006, der nach der finanziellen Talfahrt im Januar 2008 nun den sportlichen Niedergang folgen lässt. „Wir sind uns des Ernstes der Lage bewusst und werden jetzt viele Einzelgespräche führen. Wenn wir jetzt den Kopf verlieren, wird es jedoch immer schwieriger“, so Baeck. Helfen soll den 99ers Neuzugang Edin Bavcic. Der wirkte bei seinem ersten Auftritt zwar noch nicht eingespielt, offenbarte aber sein enormes Potenzial. Und das muss der bosnische Riese in Kölns größter Not schleunigst abrufen.

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