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91:104-Pleite: Bonner ohne Chance gegen starke Bayern

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Kaum ein Durchkommen: Der Münchner Chevon Troutman hat Benas Veiklas von den Bonner Baskets im Griff.
Kaum ein Durchkommen: Der Münchner Chevon Troutman hat Benas Veiklas von den Bonner Baskets im Griff.
 Foto: Bongarts/Getty Images
München –  

Nach einem Airball von Baskets-Topscorer Patrick Ewing Jr. (28, 18 Punkte) klatschten DFB-Teammanager Oliver Bierhoff (44) und Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (71) 30 Sekunden vor Spielende in die Hände. Über 6000 Bayern-Fans im Münchener Audi Dome rasteten komplett aus und die 140 mitgereisten Bonner Fans ließen die Köpfe hängen.

Die 91:104-Pleite der Bonner Riesen bei Bayern München war nicht mehr zu verhindern! „Wir haben unsere Chance gesucht, aber München war einfach zu stark“, sagte Baskets-Coach Mike Koch (46).

Dabei ging es für die Baskets schon alles andere als gut los: Bereits nach fünf Minuten musste die Bonner Defensive 16 Punkte hinnehmen (16:10). Doch ein irrer Rückwärts-Alley-Oop von Ewing Jr. machte den Baskets-Fans Mut, zumal die Zonenverteidigung ihres Teams die Bayern-Offensive in den nächsten Minuten stark einschränkte.

Doch das änderte sich im zweiten Viertel, da die Baskets den Bayern durch ihre aggressive Zonenverteidigung nahezu komplett den Zahn zogen und folgerichtig eine 38:37-Führung mit in die Kabine nahmen. Als Robert Vaden (27) dann auch noch zu Beginn der zweiten Hälfte per Dreier auf 41:37 erhöhte, träumten die Bonner Fans vom nächsten Auswärtscoup.

Doch in den nächsten Minuten wurde dieser Traum jäh zerstört.

Koch: „Wir haben einen Run kassiert, dem wir in der ganzen zweiten Halbzeit hinterhergelaufen sind.“ Vor allem Nationalspieler Robin Benzing (23) und Jan-Hendrik Jagla (31) brachten die Bonner durch einen 5:20-Lauf vorentscheidend ins Hintertreffen (46:57). Ein Rückstand, von dem sich die Baskets trotz vieler krachender Dunkings von Ewing Jr. nicht mehr erholten.

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