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103:101-Triumph: Siegtreffer gegen Phoenix Hagen in letzter Sekunde

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Jared Jordan konnte sich mit seinem Team freuen.
Jared Jordan konnte sich mit seinem Team freuen.
Foto: Getty
Hagen –  

Wie Rumpelstilzchen hüpfte Coach Mike Koch nach Spielschluss auf dem Parkett herum. Und die 200 mitgereisten Bonner Fans bejubelten ihr Team beim spektakulären 103:101-Sieg bei Phoenix Hagen.

Kyle Weems erzielte 0,5 Sekunden vor Schluss den umjubelten Siegtreffer. Der Matchwinner: „Wir haben bis zum Ende gekämpft. Das war das Wichtigste. Ich habe den Ball kurz vor Schluss irgendwie bekommen. Und ich danke Gott, dass ich ihn reingemacht habe. In Tübingen ist uns ja leider das Gleiche passiert!“

Genau! Denn David Bell mutierte in der letzten Minute vom Feuer- zum Pechvogel. Erst vergab Hagens Topscorer (31 Punkte) beim Stand von 95:101 zwei Freiwürfe und nach einem irren Dreier von Weems und einem Dreipunktespiel von Robert Vaden zog er beim letzten Angriff viel zu früh zum Korb. So machte er den Siegtreffer für die Bonner Riesen erst möglich.

„Es war das schlimmste Spiel, das wir hier zu Hause je gespielt haben. So ein Spiel darfst du nicht verlieren“, schimpfte Hagens Trainer Ingo Freyer. Weems war hingegen überglücklich. „Wir brauchten den Sieg sehr dringend. Hoffentlich kommen wir jetzt wieder in die Spur.“

Dass die Baskets in den ersten drei Vierteln nicht schon neben der Spur waren, verdanken sie vor allem Youngster Jonas Wohlfarth Bottermann. Er wurde unter dem Hagener Korb zum Monster, dunkte zahlreiche Bälle und war mit 23 Punkten und 12 Rebounds bester Baskets-Spieler.

Der Vertrag von Neuzugang Marqus Blakely wurde allerdings wegen des nicht bestandenen Medizinchecks aufgelöst.

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