Empfehlen | Drucken | Kontakt30.08.2011 - 09:23 Uhr

Thomaskirche: Grüß Gott, Herr Pfarrer!

Modische Brille, Turnschuhe, Jeans – Christoph Rollbühler ist ein lockerer Pfarrer.
Modische Brille, Turnschuhe, Jeans – Christoph Rollbühler ist ein lockerer Pfarrer.

Er hat den Schalk im Nacken, grinst gerne übers ganze Gesicht: Christoph Rollbühler (39) ist seit gerade mal sechs Monaten Pfarrer im Agnesviertel, zusammen mit seiner Kollegin Eva Esche für die Thomaskirche hier und für die Christuskirche im Belgischen Viertel. „Das ist mein Traumjob!“ schwärmt er. Bislang war er in Basel, weil es hier in Deutschland kein Pfarrstellen gab. Aber er wollte mit seiner Frau und den drei Kindern gerne wieder ins Rheinland. Geschafft!

„Es gibt zwar schönere Kirchen, aber sie ist immer rappelvoll“, so sein Urteil über die Thomaskirche. Bis in die 80er Jahre war an der Ecke Neusser Wall/Lentstraße nur das Gemeindehaus, der Kirchenraum wurde angebaut. „Manchmal ist die Kirche so voll, dass wir nicht genügend Platz haben.“ Und nicht nur beim Gottesdienst ist hier was los: „Unsere Schwerpunkte liegen bei der Kinder- und Jugendarbeit und bei der Seniorenarbeit, außerdem haben wir einen ambulanten Hospizdienst, den meine Kollegin gegründet hat.“

Keine Schönheit, sondern von 80er-Jahre-Schick geprägt: Der Kirchenraum der Thomaskirche (l.), zu der auch eine Kita (o.) gehört.
Keine Schönheit, sondern von 80er-Jahre-Schick geprägt: Der Kirchenraum der Thomaskirche (l.), zu der auch eine Kita (o.) gehört.

Für all das bietet das Zentrum reichlich Platz – auch für Katholiken von der Agneskirche. „Der Kirchenchor von St. Agnes probt hier und unseren Saal hat die Gemeinde auch schon für Feiern gemietet. Wir arbeiten gut zusammen.“

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