Die Justitia, die Verkörperung des Rechts, wird meist mit einer Augenbinde dargestellt: Das Urteil soll gesprochen werden, ohne dass auf die Person und vor allem ihren Stand Rücksicht genommen wird. Aber in Köln ist ja manches ein wenig anders: Und so trägt die Justitia im Fries oben am Oberlandesgericht keine Augenbinde. Das Gebäude wurde zwischen 1907 und 1911 erbaut.
Bei der Festansprache sagte der damalige Präsident der Rheinprovinz, Georg Freiherr von Rheinbaben, dass die Justitia zwar keine Standesunterschiede sehen, aber auch nicht blind im Allgemeinen sein solle. Und in noch einem Punkt schlägt die Kölner Justitia aus der Art: Während sie in der rechten Hand wie gewohnt das Richtschwert hält, trägt sie links eine Gesetzestafel. Sonst wird sie dort mit der schräg gestellten Waage gezeigt, die „in dubio pro reo“, also im Zweifel für den Angeklagten, ausschlägt.
Unser Tor zur Sonne!
Willkommen auf Kölns schönster Terrasse! An keinem anderen Platz in Köln gibt es so viele Cafés und Restaurants an einem autofreien Platz wie an der Eigelsteintorburg!
Napoleon zog durch
Erbaut wurde die Eigelsteintorburg während der dritten Stadterweiterung zwischen 1228 und 1248 – und wurde das zweite Eigelsteintor: Das erste war um 1106 100 Meter südlich gebaut worden.
EXPRESS im neuen Spaß-Stadion
Das wird ein Spaßpalast der Gegensätze: Wenn der Lentpark Ende September seine Pforten öffnet, gibt es Wasser in zwei Formen: fest und kalt auf der Eislaufbahn und flüssig und warm im Schwimmbad.