Empfehlen | Drucken | Kontakt09.09.2010 - 16:56 Uhr

Die Sitz-Künstlerin: Ruhepol für Sitzenbleiber

Gudrun Geyssel hofft, dass ihre Kunst wieder ins Veedel darf.
Gudrun Geyssel hofft, dass ihre Kunst wieder ins Veedel darf.

Wenn's nach Gudrun Geyssel (33) ginge, könnte man am Agnesplatz wieder auf ihren Objekten mit dem Namen „Nachsitzen“ Platz nehmen. Die Beton- Blöcke mit den Abdrücken von Allerwertesten wurden zu den Passagen 2009 aufgestellt – und nicht wieder abgebaut. Anfang 2010 mussten sie dann doch weg. „Mich wundert, dass das so lange gut ging“, erzählt die Künstlerin. Jetzt will sie einen ordentlichen Antrag stellen, um die Ruhepole wieder aufstellen zu dürfen. Im „Nebenberuf“ entwirft sie pfiffige Taschen, alle versehen mit einer durchsichtigen Plastikbox, in die man persönliche Erinnerungsstücke packen kann – allesamt „made im Veedel“ (www.meins-taschen.de).

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